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Welches Zubehör benötigt eine Meta Quest im Schulungseinsatz?

Welches Zubehör benötigt eine Meta Quest im Schulungseinsatz?

Die Meta Quest 3 und Quest 3S wurden für den privaten Gebrauch entwickelt. Dennoch zählen sie aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und ihrer Robustheit zu den beliebtesten VR-Brillen für Schulungen und Trainings. Im Schulungsbetrieb tragen viele Teilnehmende nacheinander dasselbe VR-Headset, und damit dies reibungslos verläuft, braucht es sechs Dinge: ein festes Kopfband mit Akku, wiederaufladbare Akkus für die Controller, ein Mikrofasertuch, ein abwischbares Gesichtspolster, eine klare Beschriftung und ein Etui oder einen Koffer. Damit bleibt der Betrieb hygienisch, schnell und sicher.

Wir rüsten VR-Headsets für Bildungszentren und Unternehmen aus, und jedes Jahr trainieren mehr als 1000 Lernende mit AtlasVR-Technologie. Die folgenden Empfehlungen stammen aus unserem Alltag. Das Ziel ist immer dasselbe: Teilnehmende sollen ihre Zeit mit den Trainingsinhalten verbringen statt mit Aufbauen, Laden oder Reinigen.

Warum reicht der Lieferzustand nicht?

Eine neue Quest kommt in einer schönen Verpackung, und man könnte meinen, das Training kann direkt losgehen. Für den privaten Gebrauch stimmt das. Im Kurs mit wechselnden Teilnehmenden zeigen sich die Grenzen schnell:

  • Das elastische Kopfband ist beim Wechsel umständlich, vergilbt mit der Zeit und ist schwer zu reinigen.
  • Das Gesichtspolster aus Schaumstoff saugt Schweiss, Schmutz und Make-up-Reste auf und lässt sich nicht hygienisch reinigen.
  • Die Controller verbrauchen die Batterien sehr schnell.
  • Es gibt kein mitgeliefertes Reinigungstuch.
  • Bei mehreren Geräten herrscht schnell Verwechslungsgefahr.
Links eine Meta Quest 3S im Lieferzustand mit elastischem Kopfband, rechts ein für das Training ausgerüstetes VR-Headset mit festem Kopfband und AtlasVR-Frontcover, daneben ein Mikrofasertuch und zwei beschriftete Controller

Die folgenden sechs Zubehörteile lösen diese Punkte.

1. Festes Kopfband mit Akku: schneller auf- und absetzen, länger trainieren

Statt des elastischen Kopfbands setzen wir ein festes Kopfband aus Kunststoff ein, im Handel oft als «Elite Strap» bezeichnet. Die Teilnehmenden setzen das VR-Headset damit schnell auf und wieder ab, und die Polsterung aus Kunstleder lässt sich gut abwischen.

Dazu kommt ein optionaler Zusatzakku am Hinterkopf. Ohne ihn hält eine Quest im Trainingsalltag typischerweise rund zwei Stunden, manchmal nur anderthalb. Mit dem Akku im Kopfband sind es fast vier Stunden. So laufen auch längere Kursblöcke ohne Ladepause.

2. Wiederaufladbare Akkus für die Controller

Das VR-Headset lädt per USB-C, die Controller laufen dagegen mit AA-Batterien. Je nach Nutzung sind diese nach wenigen Wochen leer, und selbst wenn die VR-Brille wenig benutzt wird, ist die Batterie nach wenigen Monaten leer. Nicht selten fällt die Batterie dann mitten in einer Übung aus. Wir empfehlen deshalb wiederaufladbare Akkus und liefern sie unseren Kunden standardmässig mit. Am praktischsten sind Akkus mit eigenem USB-C-Anschluss: Sie laden mit demselben Kabel wie das VR-Headset. Werden die VR-Brillen länger nicht gebraucht, empfehlen wir, die Akkus aus den Controllern herauszunehmen und sie ausserhalb zu lagern.

3. Mikrofasertuch für die Linsen

Das unscheinbarste Zubehör ist eines der wichtigsten: ein Mikrofasertuch. Wer die Linsen mit Haushaltspapier oder dem T-Shirt abwischt, riskiert Kratzer, wie auch bei Korrekturbrillen. Mit der Zeit werden die Linsen milchig, und die Bildqualität leidet für alle, die das VR-Headset tragen.

Deshalb gilt: Linsen nur mit einem trockenen Mikrofasertuch reinigen, ohne Reinigungsmittel, von der Mitte aus in kreisenden Bewegungen nach aussen. So empfiehlt es auch Meta in seinen Pflegehinweisen. Die übrigen Flächen aus Kunststoff wischen Sie mit einem leicht feuchten Tuch ab, ohne Alkohol und ohne scharfe Reinigungsmittel. Für Zubehör anderer Hersteller gelten je nachdem gesonderte Pflegehinweise.

4. Abwischbares Gesichtspolster

Das Gesichtspolster liegt direkt auf der Haut. Das mitgelieferte Polster aus Schaumstoff ist bequem, saugt aber Schweiss, Hautpartikel und Make-up-Reste auf. Wo viele Teilnehmende nacheinander dieselbe VR-Brille tragen, gehört deshalb ein Gesichtspolster mit Silikon- oder Kunstleder-Oberfläche dazu, das sich nach jeder Person abwischen lässt.

5. Nummern und Seiten beschriften

Sobald mehr als eine VR-Brille im Einsatz ist, gehören Nummern auf jedes VR-Headset und auf die zugehörigen Controller: Controller 2 zu VR-Headset 2, Controller 4 zu VR-Headset 4. Die Controller sind mit ihrem eigenen VR-Headset gekoppelt und funktionieren mit einem anderen nicht. Werden sie vertauscht, sieht das für die Teilnehmenden wie ein Defekt aus, dabei haben sie nur die falschen Controller in der Hand.

Ebenso hilfreich ist ein «L» und ein «R» auf den Controllern. Wir sehen immer wieder Teilnehmende, die die Controller in der falschen Hand halten und sich dann über die Bedienung wundern. Die Beschriftung löst das sofort. Auf unseren Controllern sind zusätzlich die wichtigsten Tasten beschriftet.

6. Etui oder Koffer: geschützt verstaut, schnell transportiert

Mit festem Kopfband passt das VR-Headset nicht mehr in die Originalverpackung. Sinnvoll sind zwei Varianten:

  • Etui (Soft Case): kompakt, leicht und mit Tragegriff. VR-Headset und Controller sind geschützt und schnell verstaut, praktisch für den Einsatz im eigenen Haus.
  • Hartschalenkoffer (Hard Case oder Flight Case): schützt deutlich besser vor Stössen und Nässe. In einer passgenauen Schaumstoffeinlage hat jedes Teil seinen Platz, und es fällt sofort auf, wenn etwas fehlt. Die richtige Wahl, wenn die VR-Brillen regelmässig unterwegs sind. Hat man mehrere VR-Headsets gleichzeitig im Einsatz, lohnt es sich, ein grösseres Hard Case mit integrierter Ladelösung in Betracht zu ziehen. Wir bieten bei AtlasVR 5er-Cases an, welche zudem ein Ladegerät für die Akkus der Controller beinhalten.

Beispiel: der Kransimulator als Kit

Wie das konkret aussehen kann, zeigt unser Kransimulator. Er kommt als Kit in einem Hartschalenkoffer, in dem alles seinen festen Platz hat: das VR-Headset, die Kranfernbedienung mit Empfänger, Zusatzakkus, Ladegerät, Kopfhörer für laute Umgebungen, Kabel und das Mikrofasertuch. Koffer öffnen, Empfänger einschalten, an der Fernbedienung den Not-Aus entriegeln und Start drücken, VR-Headset aufsetzen, und das Training beginnt.

Geöffneter Hartschalenkoffer des AtlasVR-Kransimulators: VR-Headset, Kranfernbedienung mit Empfänger, Zusatzakkus, Ladegerät, Kopfhörer, Kabel und Mikrofasertuch in passgenauer Schaumstoffeinlage

Was bringt das über einen Kurstag?

Jedes dieser Zubehörteile spart ein paar Minuten oder verhindert Unterbrechungen. Über einen Kurstag gerechnet kommen damit mehr Teilnehmende dran, und jede Person trainiert länger. Wie ein Training im VR-Headset selbst abläuft, zeigt unser Beitrag Was ist XR-Training?.

So unterstützt AtlasVR

Wir liefern jedes VR-Headset vorkonfiguriert. Beim Zubehör beraten wir Sie, was zu Ihrem Einsatz passt, und stellen auf Wunsch komplette Kits zusammen, vom Kopfband mit Akku bis zum Koffer. So kann Ihr Team vom ersten Kurstag an trainieren, in Bildungszentren genauso wie in Unternehmen. Die ersten Schritte mit dem VR-Headset zeigt unser VR-Schnellstart.

Häufige Fragen

Wie reinige ich die Linsen eines VR-Headsets?
Nur mit einem trockenen Mikrofasertuch. Flüssigkeit direkt auf der Linse kann sie dauerhaft beschädigen, Papier kann sie zerkratzen. Lassen sich Verschmutzungen trocken nicht entfernen, können Sie vorsichtig einen milden, alkoholfreien Bildschirmreiniger verwenden: sparsam auf das Tuch, nie direkt auf die Linse.

Wie lange hält der Akku einer Meta Quest 3 oder Quest 3S im Training?
Rund zwei Stunden, mit einem Kopfband mit eingebautem Akku fast vier.

Können mehrere Personen dieselbe VR-Brille hygienisch nutzen?
Ja, wenn alle Teile mit Hautkontakt abwischbar sind: Gesichtspolster aus Silikon oder Kunstleder und Kopfband nach jeder Person abwischen, die Linsen nur mit dem Mikrofasertuch reinigen.

Passt eine Quest mit festem Kopfband noch in die Originalverpackung?
Nein, dann braucht es ein Etui oder einen Hartschalenkoffer.

Liefert AtlasVR das Zubehör mit?
Wir liefern von standardisierten Kits bis hin zu Lösungen mit Ihrem individuellen Branding, zugeschnitten auf Ihren Anwendungsfall.

Sehen Sie es selbst: Buchen Sie eine 30-minütige Demo - wir zeigen Ihnen, wie ein schulungstauglich ausgerüstetes VR-Headset im Kurs funktioniert.

Quellen